Am lebendigsten bin ich, wenn alles da sein darf.
Das Starke und das Verletzliche.
Das Klare und das Zweifelnde.
Das Verbindende und das Leise.
Für mich beginnt darin etwas Wesentliches:
uns selbst in unserer Ganzheit zu begegnen.
Aus dieser Haltung heraus öffne ich Räume,
in denen Menschen mit allem da sein dürfen,
was zu ihnen gehört.
Ich glaube daran, dass nichts in uns grundlos entstanden ist.
Was wir entwickelt haben, hatte einmal eine Bedeutung.
Unsere Muster.
Unsere Schutzbewegungen.
Die Art, wie wir Nähe suchen oder Abstand halten.
Wie wir uns anpassen oder zurückziehen.
Wie schwer es uns fällt, Nein zu sagen oder Grenzen zu setzen.
Wie wir funktionieren, obwohl wir längst erschöpft sind.
Wie wir immer wieder dasselbe tun, obwohl wir es eigentlich anders möchten.
Wie wir Konflikten ausweichen oder um Anerkennung kämpfen.
Wie wir uns selbst zurücknehmen, um dazuzugehören.
Wie wir Kontrolle suchen, wenn sich etwas unsicher anfühlt.
Wie wir unseren Körper spüren – oder den Kontakt zu ihm verlieren.
Wie wir fühlen, vertrauen, loslassen und uns auf das Leben einlassen.
Vielleicht war vieles davon einmal notwendig, um mit dem Leben umzugehen.
Und vielleicht darf heute etwas Neues entstehen.
Nicht durch den Kampf gegen das, was war.
Sondern durch eine andere Beziehung zu uns selbst.
Mit mehr Verständnis.
Mehr Sicherheit.
Mehr Verbundenheit.
Mehr Freiheit.
Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen auf diesem Weg – mit Präsenz, Wärme und tiefem Vertrauen in die Weisheit, die in jedem Menschen lebt.
Mein Weg begann über den Körper.
Schon früh hat mich seine Weisheit berührt: seine Fähigkeit zu spüren, Erfahrungen zu tragen, sich anzupassen und zu schützen – und zugleich nach Verbindung und Lebendigkeit zu streben.
Durch meine dreijährige Shiatsu-Ausbildung und weitere körperorientierte Weiterbildungen vertiefte sich mein Verständnis dafür, dass Entwicklung nicht allein über Denken und Verstehen geschieht.
Sondern über Wahrnehmung.
Über Verkörperung.
Über Beziehung.
Über Präsenz.
Auch Yoga, Meditation und kontemplative Wege begleiten mich bis heute.
Sie erinnern mich daran, dass Lebendigkeit nicht verloren geht.
Manchmal verlieren wir nur den Zugang zu ihr, weil unser System gelernt hat, uns zu schützen.
Wenn wieder mehr Sicherheit und Verbundenheit entstehen, kann etwas spürbar werden, das vielleicht lange im Hintergrund war.
Für mich gibt es kein fertiges Wissen.
Lernen bedeutet, offen und berührbar zu bleiben.
Es entsteht durch Begegnung, Erfahrung, Selbsterfahrung, Begleitung, Gruppenarbeit, Therapie, Meditation und die Bereitschaft, sich immer wieder bewegen und verwandeln zu lassen.
Über viele Jahre habe ich Räume für meine eigene Entwicklung geschaffen und mich intensiv mit menschlicher Entwicklung, Beziehung und inneren Prozessen auseinandergesetzt.
Auch meine eigene Geschichte ist geprägt von Erfahrungen mit Entwicklungs- und Bindungstrauma sowie mit Schocktrauma.
Gleichzeitig ist sie eine Geschichte von Entwicklung, Integration und wachsender Verbundenheit.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Menschen tief geprägt.
Sie haben mich gelehrt, die feinen Bewegungen des Menschseins wahrzunehmen:
Das Sichtbare und das Verborgene.
Die Schutzbewegung und die Sehnsucht dahinter.
Die Verletzlichkeit und die Kraft.
Ich bleibe selbst in Bewegung.
Denn menschliche Entwicklung ist für mich kein abgeschlossener Zustand.
Sie ist ein immer tieferes Ankommen in Beziehung:
Mit uns selbst.
Mit anderen Menschen.
Mit dem Leben.
Ein wesentlicher Zugang entstand für mich durch die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
Sie hat meinen Blick dafür geschärft, wie eng inneres Erleben, Bedürfnisse und menschliche Beziehung miteinander verbunden sind.
Ich begann immer mehr zu verstehen:
Hinter jedem Verhalten steht eine Geschichte.
Hinter jeder Reaktion ein Versuch, mit dem Leben umzugehen.
Und hinter jeder Schutzbewegung ein Bedürfnis nach Sicherheit, Zugehörigkeit und Beziehung.
Deshalb interessiert mich weniger die Frage:
Was stimmt nicht?
Sondern:
Was möchte verstanden werden?
Was braucht Beziehung?
Was möchte wieder in Verbindung kommen?
Beziehung ist für mich nicht nur der Rahmen, in dem Veränderung geschieht.
Sie ist selbst ein Weg.
Ein Raum, in dem Menschen erfahren können:
Ich werde gesehen.
Ich werde verstanden.
Ich darf mit allem da sein, was zu mir gehört.
Nichts im Menschen ist falsch.
Viele unserer Reaktionen, Muster und Schutzbewegungen waren einmal intelligente und loyale Antworten auf das, was wir erlebt haben.
Sie haben geschützt.
Sie haben getragen.
Sie haben geholfen, weiterzugehen.
Was damals hilfreich oder notwendig war, muss heute nicht mehr bestimmen, wie wir leben.
Doch es muss auch nicht bekämpft werden.
Wenn wir beginnen, diese inneren Bewegungen mit Verständnis und Würdigung zu betrachten, verändert sich unsere Beziehung zu uns selbst.
Es entsteht Raum für mehr Mitgefühl.
Mehr Freiheit.
Mehr Selbstkontakt.
Und vielleicht für etwas, das lange unter all diesen Schichten gewartet hat:
Lebendigkeit.
Trauma ist für mich kein Zeichen dafür, dass mit einem Menschen etwas falsch ist.
Es entsteht dort, wo eine Erfahrung unsere Möglichkeiten zur Verarbeitung und Integration übersteigt.
Unser Nervensystem entwickelt dann Anpassungen, die Schutz und Überleben ermöglichen.
Diese Reaktionen sind zutiefst menschlich.
Ein Teil von uns sucht Nähe.
Ein anderer bleibt vorsichtig.
Ein Teil möchte sichtbar werden.
Ein anderer schützt sich.
Ein Teil möchte loslassen.
Ein anderer hält fest, weil er einst einen guten Grund dafür hatte.
Integration bedeutet für mich nicht, etwas in uns wegzumachen.
Sie bedeutet, eine neue Beziehung zu dem entstehen zu lassen, was in uns lebt.
Mit Verständnis.
Mit Würdigung.
Mit Mitgefühl.
Wenn wir uns selbst nicht länger als Gegner begegnen, kann etwas Neues entstehen.
Das Nervensystem darf neue Erfahrungen von Sicherheit machen.
Was lange geschützt oder zurückgehalten werden musste, kann wieder in Beziehung kommen.
So kann aus innerem Überleben Schritt für Schritt wieder mehr Lebendigkeit entstehen.
Ich begleite Menschen traumasensibel, körper- und bindungsorientiert sowie ressourcenorientiert – mit einem fundierten Verständnis für die Zusammenhänge von Körper, Nervensystem und innerem Erleben.
Dabei arbeite ich nicht aus einem festen Konzept heraus.
Denn kein Mensch ist eine Methode.
Kein Mensch ist eine Diagnose.
Kein Mensch lässt sich auf das reduzieren, was ihm widerfahren ist.
Du bist mehr als Deine Geschichte.
Mehr als Deine Muster.
Mehr als das, was heute vielleicht schwer oder begrenzend erscheint.
Ich begegne Dir als Mensch.
Mit Präsenz.
Mit Wärme.
Mit Klarheit.
Mit einem offenen Blick für das, was Dich geprägt hat – und für das, was in Dir lebendig werden möchte.
Im Mittelpunkt steht nicht eine Methode.
Im Mittelpunkt stehst Du.
Dein Erleben.
Dein Körper.
Deine Gefühle.
Dein eigener Weg.
Je nachdem, was Dich bewegt und was sich zeigt, kann unsere gemeinsame Arbeit unterschiedliche Formen annehmen:
Integratives Mentoring & Prozessbegleitung
Für Bewusstwerdung, Reflexion und innere Integration.
Traumasensible Körper- & Nervensystempraxis
Für mehr Selbstkontakt, Sicherheit und Regulation.
Shiatsu & ganzheitliche Körperbehandlungen
Für tiefe Entspannung, Regeneration und ein lebendiges Körpergefühl.
So unterschiedlich diese Wege sind – sie folgen derselben Haltung:
Dich nicht zu verändern.
Sondern Dich dabei zu begleiten, Dich selbst immer tiefer wahrzunehmen und zu erkunden, was Deinem freien und lebendigen Leben heute vielleicht noch im Weg steht.
Dein Körper ist nicht gegen Dich.
Er hat gelernt, Dich zu schützen.
Er trägt Erfahrungen, Erinnerungen und Bewegungen – und zugleich die Fähigkeit zu Regulation, Verbindung und Lebendigkeit.
Belastende Erfahrungen wirken nicht nur in unseren Gedanken.
Sie können sich auch im Körper, im Nervensystem, in unseren Gefühlen und in unseren Beziehungen zeigen.
Deshalb ist der Körper für mich kein Ort, den wir überwinden müssen.
Er ist ein Zugang.
Ein Raum des Verstehens.
Wenn wir wieder wahrnehmen, was in uns geschieht, kann etwas sichtbar und spürbar werden, das Worte allein oft nicht erreichen.
Nicht durch Druck.
Sondern durch Präsenz, Beziehung und Zeit.
Seit meiner Kindheit begleiten mich Worte.
Schreiben hilft mir, innere Welten zu ordnen, Erfahrungen zu bewegen und Unsichtbares berührbar werden zu lassen.
Auch meine Essays entstehen aus diesem Wunsch nach Verbindung.
Nicht als fertige Antworten.
Sondern als Einladung zum Mitdenken, Mitfühlen und Anderssehen.
Für neue Perspektiven.
Für tieferes Verstehen.
Für die Begegnung mit dem, was in uns lebendig ist.
Mich berührt das Leben in seiner ganzen Vielfalt.
Die Schönheit der Natur.
Wasser, Himmel und Weite.
Kunst, Musik und Worte.
Die Stille der Meditation.
Ehrliche Begegnungen und Momente echter Verbindung.
Mich fasziniert die Weisheit des Körpers – seine lebendige Intelligenz, seine Fähigkeit zu spüren, sich auszudrücken, sich anzupassen und immer wieder neu in Bewegung zu kommen.
Auch Kreativität, Schreiben, Bücher, Düfte, Fotografie, Farben, Tiere, Pflanzen und Blumen berühren und nähren mich.
Am liebsten bin ich draußen, unter freiem Himmel, am Wasser. Oder auf dem Rad.
Ich liebe es, unbekannte Wege zu entdecken, wild zu campen, unter dem offenen Himmel zu übernachten oder einfach irgendwo mit meiner Hängematte zu liegen und die Welt um mich herum auf mich wirken zu lassen.
Das Reisen, das Eintauchen in andere Kulturen erweitern meinen Blick auf die Welt.
Und immer wieder sind es Menschen, die mich am tiefsten inspirieren:
Ihre Echtheit.
Ihre Verletzlichkeit.
Ihre Güte.
Ihre Kraft.
Ihre Lebendigkeit.
Die Begegnung mit Menschen in ihrer Einzigartigkeit und Tiefe ist für mich eines der größten Geschenke.
Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen sich selbst wieder begegnen können.
Jenseits von Druck.
Jenseits von Bewertung.
Jenseits des Gefühls, sich reparieren zu müssen.
Würde ist nichts, das verdient werden muss.
Sie ist etwas, das erinnert werden darf.
Wandel entsteht nicht durch den Kampf gegen das, was war.
Er entsteht durch Verständnis.
Durch Beziehung.
Durch Sicherheit.
Durch Würdigung.
Durch neue Erfahrungen.
Wenn ein Mensch spürt:
Ich bin nicht falsch.
Ich darf mit allem da sein, was zu mir gehört.
Ich bin willkommen.
Dann kann etwas Wesentliches geschehen.
Würde wird wieder spürbar.
Und etwas Kostbares darf aufatmen.
Ich wünsche mir eine Welt, in der Verletzlichkeit nicht als Schwäche gesehen wird, sondern als Ausdruck von tiefer Intelligenz, Menschlichkeit und Lebendigkeit.
Eine Welt, in der Würde nicht verdient werden muss.
Sondern erinnert werden darf.
Eine Welt, in der Menschen sich selbst und einander mit mehr Verständnis, Mitgefühl und Verbundenheit begegnen.
Denn wenn wir uns in unserer Ganzheit zeigen dürfen, entsteht etwas, das weit über uns selbst hinausreicht:
Eine tiefere Verbindung.
Mit uns selbst.
Mit anderen Menschen.
Mit dem Leben.
Vielleicht beginnt Verwandlung genau dort:
Wo wir aufhören, uns gegen das zu stellen, was in uns entstanden ist.
Wo wir beginnen, uns selbst mit mehr Neugier und Offenheit zu begegnen.
Wo wir uns erinnern:
Wir sind mehr als das, was uns geprägt hat.
Mehr als unsere Schutzmuster.
Mehr als unsere Verletzungen.
Wir können zurückfinden zu dem, was in uns immer lebendig ist.
Unverstellt.
Wahrhaftig.
Lebendig.
Meine Arbeit ist über viele Jahre gewachsen.
Durch Ausbildungen.
Durch Fortbildungen.
Durch Fachvorträge und Fachtagungen.
Durch Supervision.
Durch Lerngruppen.
Durch Begegnungen.
Durch eigenes Erleben.
Durch kontinuierliches Lernen.
Es gab eine besondere Zeit in meinem Leben, in der ich mir bewusst mehrere Jahre Raum genommen habe, um mich ganz dem Lernen, Forschen und eigenen Erleben zu widmen.
Ich habe in dieser Zeit verschiedene Ausbildungen gemacht, mich intensiv mit unterschiedlichen Ansätzen auseinandergesetzt und viele eigene Erfahrungsräume geschaffen.
Es war eine Zeit des Eintauchens.
Des Fragens.
Des Erfahrens.
Des Vertiefens.
Und auch die Zeit persönlciher Rückkehr - zu mir selsbt, zu meinem Körper, zu meiner lebendigkeit un zu dem, was mir wirklich wichtig ist.
Diese Jahre haben meinen fachlichen Weg wesentlich geprägt – nicht nur durch das Wissen, das ich erworben habe, sondern durch die Verbindung von Lernen, eigener Erfahrung und gelebter Praxis.
Dabei begleitet mich seit vielen Jahren eine zentrale Frage:
Wie können Menschen wieder mehr Sicherheit, Verbindung und Lebendigkeit erfahren?
Eine tiefere Verbindung:
mit sich selbst,
mit anderen Menschen
und mit dem Leben.
Wie können wir verstehen, was in uns wirkt – und eine neue Beziehung zu dem entwickeln, was uns geprägt hat?
Wie können wir wieder Zugang finden zu dem, was in uns lebendig ist?
Mein fachlicher Weg verbindet heute verschiedene Perspektiven:
den Körper und seine Weisheit,
das Nervensystem und seine Schutzbewegungen,
Trauma und Integration,
Beziehung und Bindung,
sowie Bewusstheit, Präsenz und Mitgefühl.
Diese Wege verbinden sich in meiner Arbeit zu einem ganzheitlichen Verständnis des Menschen.
Nicht als festes Konzept.
Sondern als lebendiger Prozess.
Ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Verständnis von Trauma, Schutzbewegungen und den Möglichkeiten von Integration.
Die intensive Auseinandersetzung mit Trauma hat meinen Blick dafür vertieft, wie Menschen auf belastende Erfahrungen reagieren, wie Körper und Nervensystem Schutz entwickeln und wie neue Erfahrungen von Sicherheit und Verbindung möglich werden können.
Meine fachliche Entwicklung wurde geprägt durch Ausbildungen, Fortbildungen, Supervision, Fachvorträge, Fachtagungen, Lerngruppen, Interviews, Fachliteratur, Selbststudium und persönliche Erfahrungsräume mit unterschiedlichen Wegbegleiter:innen und Ansätzen.
Zu den für mich besonders prägenden Wegbegleiter:innen und Ansätzen gehören:
Verena König
Neurosystemische Integration, ganzheitliche Traumaarbeit, Nervensystemkompass, Supervision, Fachvorträge und kontinuierliche Vertiefung in Lerngruppen.
Dami Charf
Somatische Emotionale Integration, Entwicklungstrauma und Veränderungsprozesse.
Gabor Maté
Compassionate Inquiry und die Auseinandersetzung mit Trauma, Stress, Beziehung und menschlicher Entwicklung.
Peter Levine
Somatic Experiencing und eine vertiefende Auseinandersetzung mit seinem körperorientierten Ansatz.
Deb Dana und Stephen Porges
Polyvagal-Theorie, Trauma, Resilienz und Bindung.
Thomas Hübl
Trauma, kollektive Heilung, Meditation und transparente Kommunikation.
Ego-State-Arbeit
Vertiefung der Arbeit mit inneren Anteilen nach Silvia Zanotta, Woltemade Hartmann und Dr. Kai Fritsche.
Neuroaffektives Beziehungsmodell
Nach Dr. Laurence Heller – durch Selbststudium, fachliche Vertiefung und eigene therapeutische Erfahrungsräume.
Franz Renggli
Auseinandersetzung mit Geburts- und Schwangerschaftstraumen durch Fachliteratur, Interviews und Vorträge.
Franz Ruppert
Identitätsorientierte Psychotraumatheorie und eigene Erfahrungsräume im Rahmen von Selbstbegegnungen.
Diese unterschiedlichen Perspektiven haben meinen Blick auf Trauma erweitert.
Sie haben mich darin bestärkt, Menschen nicht auf ihre Symptome, Muster oder Erfahrungen zu reduzieren.
Sondern den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen.
Denn für mich geht es nicht nur darum, Belastendes zu verstehen.
Es geht auch darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen wieder mehr Sicherheit, Selbstkontakt, Verbindung und Lebendigkeit entstehen können.
Mein Weg begann über den Körper.
Schon früh hat mich seine Weisheit berührt: seine Fähigkeit, Erfahrungen zu tragen, sich anzupassen und zu schützen – und zugleich nach Lebendigkeit und Verbindung zu streben.
Durch die Körperarbeit habe ich verstanden, dass Entwicklung nicht nur über Denken und Verstehen geschieht.
Sondern über Wahrnehmung.
Über Verkörperung.
Über die Fähigkeit, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Eine wichtige Grundlage meiner Arbeit ist meine dreijährige Diplom-Shiatsu-Ausbildung bei Carmen Schories.
Weitere Shiatsu-Fortbildungen und die kontinuierliche Beschäftigung mit körperorientierten Ansätzen haben mein Verständnis dafür vertieft, wie eng Körper, Gefühle, Beziehung und innere Prozesse miteinander verbunden sind.
Weitere prägende Wege waren:
Shiatsu
Fortbildungen unter anderem bei Wilfried Rappenecker und weiteren Lehrer:innen.
Yoga, Meditation und kontemplative Wege
Als kontinuierliche Begleitung meiner eigenen Entwicklung und meines Verständnisses von Bewusstheit, Präsenz und Verbindung.
Der Körper ist für mich nicht nur ein Ort, an dem sich Belastungen zeigen können.
Er ist auch ein Ort von Weisheit.
Ein Ort, an dem neue Erfahrungen von Sicherheit, Lebendigkeit und Verbundenheit wieder zugänglich werden dürfen.
Ein weiterer wesentlicher Weg meiner Entwicklung führte über die Frage, wie Menschen miteinander in Verbindung kommen können.
Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg hat meinen Blick auf menschliches Erleben und Beziehung tief erweitert.
Ausbildung zum empathischen Coach auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation
Bei Ingrid Holler sowie weitere fachliche Vertiefungen bei Gabriele Lindemann und Andi Schmidbauer.
Die Gewaltfreie Kommunikation hat mir gezeigt:
Hinter jedem Verhalten stehen Bedürfnisse.
Hinter jeder Reaktion liegt ein inneres Erleben.
Und hinter vielem, was schwierig erscheint, liegt der Versuch eines Menschen, mit dem Leben umzugehen und Verbindung zu bewahren.
Diese Perspektive prägt bis heute meine Arbeit.
Nicht die Frage:
„Was stimmt nicht?“
Sondern:
„Was möchte verstanden werden?“
„Was braucht Beziehung?“
„Was möchte wieder in Verbindung kommen?“
Ehrliches Mitteilen nach Gopal
Ein weiterer wichtiger Weg war für mich das Ehrliche Mitteilen nach Gopal.
Es hat mein Verständnis dafür vertieft, wie wesentlich Wahrhaftigkeit und Präsenz in Beziehungen sind.
Nicht darum geht es, etwas perfekt auszudrücken.
Sondern darum, mit dem eigenen inneren Erleben in Kontakt zu kommen, es sichtbar werden zu lassen und dadurch wieder mehr Verbindung zu sich selbst und anderen entstehen zu lassen.
Dyadenarbeit nach Robert Gonzales
Auch die Dyadenarbeit nach Robert Gonzales hat meinen Weg geprägt.
Sie eröffnet einen Raum, in dem innere Erfahrungen bewusst wahrgenommen werden können – verbunden mit Mitgefühl, Präsenz und einer tieferen Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen.
Diese Wege haben mein Verständnis dafür vertieft:
Beziehung ist nicht nur der Rahmen, in dem Veränderung geschieht.
Beziehung ist selbst ein Ort von Entwicklung.
Ein Raum, in dem Menschen erfahren können:
Ich werde gesehen.
Ich werde verstanden.
Ich darf mit allem da sein, was zu mir gehört.
Ich habe schon als Kind geschrieben.
Worte waren für mich früh ein Weg, meine innere Welt zu erkunden, Gedanken zu ordnen und dem Ausdruck zu geben, was mich bewegt.
Eine Begegnung mit Doris Dörrie hat diese Verbindung zum Schreiben noch einmal auf besondere Weise berührt.
Von ihr ist mir ein Satz geblieben:
„Jede Deiner Geschichten ist es wert, erzählt zu werden.“
Ich mag diesen Gedanken sehr.
Denn Schreiben bedeutet für mich, genauer hinzusehen, Erfahrungen zu bewegen und dem Ausdruck zu geben, was erzählt werden möchte.
Heute fließt diese Verbindung zum Schreiben auch in meine Essays ein.
Nicht als fertige Antworten.
Sondern als Einladung zum Mitdenken, Mitfühlen und Anderssehen.
Als Raum für neue Perspektiven, tieferes Verstehen und Begegnung.
Für mich endet Lernen nicht mit einer Ausbildung.
Es ist ein lebendiger Weg.
Ein Weg, der durch Begegnung, Erfahrung, Reflexion und die Bereitschaft entsteht, sich immer wieder berühren und weiterentwickeln zu lassen.
Über viele Jahre habe ich mir Räume für meine eigene Entwicklung geschaffen – durch Begleitung, Selbsterfahrung, Therapie, Gruppenprozesse, Dyadenarbeit, Meditation und die intensive Auseinandersetzung mit menschlicher Entwicklung.
Diese eigenen Erfahrungsräume sind ein wesentlicher Teil meines Weges.
Sie haben mein Verständnis dafür vertieft, wie wichtig Beziehung, Sicherheit und Verkörperung für Entwicklung sind.
Sie haben mich gelehrt, innere Prozesse nicht nur zu verstehen, sondern sie auch selbst immer wieder zu erforschen und zu erfahren.
Ich bleibe selbst Lernende.
Denn menschliche Entwicklung ist kein abgeschlossener Zustand.
Sie ist eine lebendige Bewegung.
Ein immer tieferes Ankommen in Beziehung:
mit sich selbst,
mit anderen Menschen
und mit dem Leben.
Meine Arbeit wächst aus dieser Verbindung von Erfahrung, Wissen und gelebter Praxis.
Nicht als fertiges Konzept.
Sondern als lebendiger Prozess.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist die kontinuierliche fachliche Vertiefung.
Dazu gehören:
Supervision.
Lerngruppen.
Selbststudium.
Regelmäßige Weiterbildung.
Fachliteratur
Fachvorträge, Fachtagungen, Interviews und Seminare.
Die fortlaufende Auseinandersetzung mit aktuellen Erkenntnissen aus den Bereichen Trauma, Körperarbeit, Nervensystem, Beziehung, Bindung und menschliche Entwicklung.
Persönliche Entwicklung und fachliches Lernen gehören für mich untrennbar zusammen.
Denn je tiefer wir uns selbst verstehen und erfahren, desto bewusster können wir anderen Menschen begegnen.
Wissen schafft Orientierung.
Erfahrung schafft Tiefe.
Beziehung schafft Raum.
Und all das dient für mich einer größeren Bewegung:
mehr Sicherheit.
mehr Verbindung.
mehr Lebendigkeit.
Mit sich selbst.
Mit anderen Menschen.
Mit dem Leben.
Aus diesem Zusammenspiel wächst die Grundlage meiner Arbeit.